Herzlich willkommen bei unserer Hilfsgemeinschaft
Wenn Sie
- ein fernes Land kennen lernen wollen,
- sich für die Probleme seiner Menschen interessieren,
- und den Wunsch haben, Menschen in Not zu helfen .....
.....dann sind Sie hier richtig!
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie etwas über Land und Leute, unter welchen Umständen die Menschen in den Stadtrandsiedlungen leben und wie man ihnen helfen kann.
Hier finden Sie unseren aktuellen Jahresbericht 2010.
Wenn Sie Mitglied werden wollen finden Sie hier die Beitrittserklärung.
Zur gegenwärtigen Lage in Concepción
Concepción und Umgebung sind besonders hart von dem Erdbeben betroffen.
Knapp vier Wochen nach dem Beben hat sich die Situation leicht entspannt. Es hat keine Todesfälle im Bereich der kirchlichen Gemeindearbeit gegeben. Die Versorgung mit Strom und Wasser sowie die Kommunikation nach außen sind zumindest zeitweise gegeben; beeinträchtigt werden sie immer wieder durch die häufigen Nachbeben, deren Stärke manchmal an die des ersten Bebens heranreicht.Die Schadensfeststellung ist im Gang. Von der Kita Los Sobrinitos wissen wir, dass die Rückwand des obersten Stockwerks gebrochen ist und ersetzt werden muss. Auf genaue Angaben aus der Kita Los Piececitos warten wir noch. Zur Zeit besucht die Sozialarbeiterin mit Hilfskräften alle Häuser und Familien der Patenschaften in Candelaria und Boca Sur. Wir hoffen, dass uns die Ergebnisse innerhalb einer Woche vorliegen werden.
Es ist allerdings schon jetzt klar, dass für die Wiederaufbauarbeiten eine starke finanzielle Unterstützung benötigt wird. Wenn Sie hierzu beitragen möchten, können Sie dies ab sofort auf folgende Kontenverbindung tun:
Projekthilfe Chile e.V.
Konto 68144 bei der Stadtsparkasse Wedel
BLZ 221 517 30
Mit dem Verwendungszweck: Erdbebenhilfe Concepcion + Ihre Adresse
Die eingehenden Beträge werde ohne Abzug irgendwelcher Kosten oder Spesen nach Concepción überwiesen.
23.3.2010
Gestern wurde die Arbeit mit den Kindern in der Grundschule Los Piececitos trotz weiterer Nachbeben wieder aufgenommen. Der Unterricht beschränkt sich zunächst auf die Aufarbeitung der Ereignisse der vergangenen Wochen.
In den ersten Tagen der Woche war es endlich möglich, den Patenkindern das Märzgeld auszuzahlen. Damit verbunden konnte die Sozialarbeiterin Auskünfte über die Familienlage einholen. Wir rechnen mit baldiger eingehender Information.
Mutter Paola, 37 Jahre alt, und ihre Tochter Camila lebten zusammen mit deren Vater, welcher vor zwei Jahren an Krebs verstorben ist. Jetzt wohnen beide allein in ihrem Haus. Normalerweise schläft jede in ihrem Zimmer, aber in jener Nacht wollten beide zusammen im Raum der Mutter bleiben. Ihr Haus wurde von dem Erdbeben den Hang hinuntergeschleudert. Dabei fiel ein schwerer Schrank auf das leere Bett von Camila. Das Haus wurde in seinem Fall abgebremst durch einige Bäume und ein darunter liegendes Nachbarhaus. Die beiden Frauen konnten in der Dunkelheit unverletzt durch ein Fenster ins Freie gelangen. Bis heute sind sie durch den Schock, aber auch die Nachbeben psychisch stark angeschlagen.
Zur Zeit wohnen sie zusammengepfercht im Haus eines Bruders. Die Mutter arbeitet normalerweise in einer Konditorei, aber sie hat jetzt Urlaub bekommen, um ihr Wohnproblem zu lösen. Sie muss zunächst schnell ihr Haus auseinander bauen und den Untergrund aufräumen.
In den ersten Tagen der Woche war es endlich möglich, den Patenkindern das Märzgeld auszuzahlen. Damit verbunden konnte die Sozialarbeiterin Auskünfte über die Familienlage einholen. Wir rechnen mit baldiger eingehender Information.
Der folgende Bericht, den wir gestern erhielten, stammt von der Leiterin der Kita Los Sobrinitos in der Siedlung Agüiza de la Perdiz, deren Häuser und Hütten sich in einem Seitental der Küstenkordillere die Hänge hinaufziehen.
Mutter Paola, 37 Jahre alt, und ihre Tochter Camila lebten zusammen mit deren Vater, welcher vor zwei Jahren an Krebs verstorben ist. Jetzt wohnen beide allein in ihrem Haus. Normalerweise schläft jede in ihrem Zimmer, aber in jener Nacht wollten beide zusammen im Raum der Mutter bleiben. Ihr Haus wurde von dem Erdbeben den Hang hinuntergeschleudert. Dabei fiel ein schwerer Schrank auf das leere Bett von Camila. Das Haus wurde in seinem Fall abgebremst durch einige Bäume und ein darunter liegendes Nachbarhaus. Die beiden Frauen konnten in der Dunkelheit unverletzt durch ein Fenster ins Freie gelangen. Bis heute sind sie durch den Schock, aber auch die Nachbeben psychisch stark angeschlagen.
Zur Zeit wohnen sie zusammengepfercht im Haus eines Bruders. Die Mutter arbeitet normalerweise in einer Konditorei, aber sie hat jetzt Urlaub bekommen, um ihr Wohnproblem zu lösen. Sie muss zunächst schnell ihr Haus auseinander bauen und den Untergrund aufräumen.
28.3.2010
Die Sozialarbeiterin der Patenschaften hat Kontakt zu allen Patenfamilien aufgenommen. Von zwei zerstörten Häusern abgesehen, sind die anderen mit leichten und reparablen Gebäudeschäden davongekommen. Großer Schaden ist in allen Familien durch den nahezu totalen Verlust des Hausrats entstanden.
Wir sind dabei, in Absprache mit dem Kirchenvorstand in Concepción die Hilfszahlungen einzuleiten.
Wir sind dabei, in Absprache mit dem Kirchenvorstand in Concepción die Hilfszahlungen einzuleiten.
Die finanzielle Hilfe ist nun angelaufen. In den vergangenen Wochen wurden 31.000 € aus dem Spendenfonds nach Concepción überwiesen. Mit dem Geld, das vorwiegend im Bereich der Projekte und ihres Umfelds eingesetzt wurde, konnte das Baumaterial zur Wiedererrichtung einiger zerstörter Holzhäuser beschafft werden. Vor allem diente es zur Reparatur von Leitungen und Wiederbeschaffung des in den meisten Häusern unbrauchbar gewordenen Mobiliars und Hausrats.
Erste Abrechnungen haben wir erhalten. Da Sammlung und Mittelverteilung aber fortgesetzt werden, ist ein kompletter Überblick z.Z. noch nicht möglich.
15.6.2010




